Neues von der Medizinischen Fakultät in Bochum
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Pressemitteilungen der Medizinischen Fakultät der Ruhr Universität Bochum.
Für ältere Pressemitteilungen werfen Sie bitte einen Blick in unser Archiv. Sie haben Fragen zu unserer Fakultät oder möchten über uns berichten? Hier finden Sie unseren Pressekontakt.
Nachrichten
FAQ zur neuen Promotionsordnung sind online
Was ändert sich, für wen gelten die neuen Regelungen und ab wann treten sie in Kraft? Antworten auf diese und weitere häufig gestellte Fragen zur neuen Promotionsordnung der Medizinischen Fakultät finden Sie ab sofort in unseren FAQ.
Ergebnisse der Wahlen zum Fakultätsrat und Senat 2026
Die Medizinische Fakultät hat gewählt! Die Ergebnisse der Gremienwahlen 2026 stehen ab sofort zur Verfügung. Eine Übersicht der gewählten Mitglieder finden Sie auf den Seiten zu den Gremien und Kommissionen.
Erneut fünf Sterne für das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
Das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen wurde erneut mit fünf Sternen in der Transparenzliste des Bundesverbands Klinischer Diabetes-Einrichtungen (BVKD) ausgezeichnet – eine Spitzenbewertung, die nur 19 von 91 Kliniken erreichen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Reger-Tan steht die Klinik für Diabetologie und Endokrinologie für exzellente Versorgung und höchste Qualitätsstandards in der Behandlung von Diabetes und seinen Folgeerkrankungen. Die Auszeichnung bestätigt die herausragende Arbeit des Teams und setzt zugleich Impulse für die Weiterentwicklung moderner Diabetesmedizin.
Blut spenden an der Ruhr-Universität
Im Alltag vertrauen wir darauf, dass das Gesundheitssystem funktioniert: Krebspatientinnen und -patienten erhalten lebenswichtige Behandlungen, Unfallopfer die passende Bluttransfusion. Extreme Hitze oder Kälte, Ferien, Feiertage und große Sportveranstaltungen verringern regelmäßig die Zahl der Blutspenden. Gleichzeitig schwankt der Bedarf in den Kliniken. Dadurch entstehen immer wieder Engpässe in der Blutversorgung. Es gibt keinen künstlichen Ersatz für Blut. Nur Spenderinnen und Spender können helfen. Blut spenden geht an der RUB ganz einfach: Das DRK ist regelmäßig im Mensa-Gebäude zu Gast.
Große Ehre für einen Bochumer Spitzenforscher
Für seine international anerkannte Arbeit in der Biochemie und sein langjähriges Engagement in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung wurde Prof. Dr. Ralf Erdmann mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zum Verständnis schwerer Krankheiten bei und stärken zugleich den Wissenschaftsstandort Deutschland weltweit. Seit vielen Jahren prägt er die Forschung an der Ruhr-Universität Bochum und bringt sich darüber hinaus in wichtige wissenschaftliche Gremien ein. Auch international ist er bestens vernetzt und engagiert sich in gemeinsamen Projekten sowie Konferenzen. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, den er über Jahrzehnte hinweg erfolgreich begleitet hat.
Inside RUB – Informationstag für Studieninteressierte
Tauchen Sie ein in die Welt der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum! Erleben Sie hautnah, wie spannend und vielseitig das Medizinstudium ist. Von informativen Vorträgen über den Weg in den Arztberuf bis hin zu interaktiven Workshops – während des Programms stehen Ihre Fragen und Interessen im Mittelpunkt. Kommen Sie vorbei und starten Sie Ihre Reise in die Medizin!
TMF-School 2026
Die TMF-School vom 10. bis 12. Juni 2026 bietet im Elbe Resort Alte Ölmühle in Wittenberge ein kompaktes, praxisorientiertes Weiterbildungsformat für Forschende in der biomedizinischen Verbundforschung. Unter dem Titel „Von der Studienidee bis zur Publikation: Datenkompetenz für FAIRe Gesundheitsforschung“ vermittelt das interdisziplinäre Programm grundlegende Methodenkompetenzen entlang aller Phasen einer Studie – von der Konzeption bis zur Datenauswertung. Teilnehmende erhalten einen strukturierten Überblick über relevante Werkzeuge und Herausforderungen im Studienalltag und profitieren vom Austausch mit Expertinnen und Experten sowie anderen Forschenden. Ziel ist es, datenbezogene Kompetenzen zu stärken und interdisziplinäre Zusammenarbeit gezielt zu fördern.
Wenn Webseiten automatisch unwiderstehlich anziehen
Warum übt das Internet auf manche Menschen eine so starke Anziehung aus? Eine internationale Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Martin Diers von der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass Personen mit problematischer Internetnutzung deutlich stärker auf suchtrelevante Reize reagieren – oft unbewusst. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie Risikogruppen erkannt und neue Trainingsansätze für den Umgang mit digitalen Versuchungen entwickelt werden können.
LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin unter neuer ärztlicher Leitung
Neuer Impuls für die Psychosomatische Medizin in Bochum: Prof. Dr. Georgios Paslakis übernimmt die Leitung der Klinik am LWL-Universitätsklinikum und den Lehrstuhl an der Ruhr-Universität Bochum. Mit einem klaren Fokus auf bislang unterrepräsentierte Patient und geschlechtersensible Forschung will er klinische Exzellenz und innovative Wissenschaft enger miteinander verzahnen.
Sebastian Merkel erforscht technische Neuerungen im Gesundheitswesen
Digitale Innovationen verändern Medizin und Pflege rasant: Apps und KI-Anwendungen versprechen Entlastung, bessere Versorgung und effizientere Abläufe. Doch wie wirken sich diese Technologien tatsächlich im Alltag aus? An der Ruhr-Universität Bochum geht Prof. Dr. Sebastian Merkel dieser Frage auf den Grund – und beleuchtet dabei nicht nur Nutzen und Risiken, sondern vor allem die oft unterschätzten sozialen Folgen für Patient*innen, Pflegepersonal und das gesamte Gesundheitssystem.
Neues Zentrum für Psychologie und Translationale Neurowissenschaften
Mit dem neuen Zentrum für Medizinische Psychologie und Translationale Neurowissenschaften stärken Sigrid Elsenbruch, Adriane Icenhour und Dirk Scheele an der Ruhr-Universität Bochum die interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle von Gehirn, Körper und Verhalten. Im Fokus stehen Mechanismen von Schmerz, Stress und sozialer Interaktion – mit dem Ziel, innovative Ansätze für Prävention, Diagnostik und Therapie zu entwickeln und direkt in die klinische Versorgung zu überführen.
Was hinter erblichen Herz-Rhythmus-Störungen steckt
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum hat neue pathophysiologische Mechanismen des Short-QT-Syndroms aufgeklärt. Im Fokus stehen Mutationen im SLC4A3-Gen, die über eine Erhöhung des intrazellulären pH-Werts zu veränderten Ionenströmen und einer verkürzten Aktionspotenzialdauer führen. Die Studie zeigt, wie diese Veränderungen Arrhythmien begünstigen und liefert zugleich Hinweise auf potenziell wirksame, personalisierte Therapieansätze mit etablierten Antiarrhythmika. Veröffentlicht im European Heart Journal, tragen die Ergebnisse wesentlich zum molekularen Verständnis dieser seltenen, aber lebensbedrohlichen Erkrankung bei.