Wir gestalten die Zukunft der Medizin vom Ruhrgebiet bis Ostwestfalen-Lippe
In der Universitätsmedizin Bochum, bestehend aus der Medizinischen Fakultät und acht Trägerkliniken, unterstützt durch zahlreiche Lehrkrankenhäuser, verbinden wir praxisnahe Lehre, innovative Forschung und die direkte Anwendung unserer Ergebnisse in der klinischen Praxis. Gemeinsam arbeiten wir an einer Spitzenmedizin von morgen – für engagierte Studierende, eine nachhaltige Gesellschaft und eine starke Gesundheitsversorgung in der gesamten Region.
Das Curriculum unseres integrierten Reformstudiengangs Medizin (iRM) legt besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Praxisnähe. Diese Ausbildung, die flexibel und zukunftsorientiert ist, bereitet unsere Studierenden optimal auf die medizinischen Herausforderungen von morgen vor.
Unsere Forschung vereint Exzellenz in Grundlagenforschung, translationaler Forschung und klinischen Studien mit Schwerpunkten in Proteinwissenschaften, Onkologie und Neurowissenschaften. Getreu dem Ansatz ‚From Bench to Bedside‘ übertragen wir Erkenntnisse aus dem Labor direkt in die klinische Anwendung und setzen so globale Standards.
Im Rahmen der klinischen Ausbildung, Forschung und Versorgung stellen wir uns durch die Vielfalt unserer Trägerkliniken und akademischen Lehrkrankenhäuser hervorragend auf. Diese enge Zusammenarbeit macht uns zu einem der größten und leistungsfähigsten Uniklinika Deutschlands und gewährleistet eine exzellente Ausbildung sowie erstklassige Patientenversorgung.
Das LWL-Universitätsklinikum Bochum startet mit OMPRIS ein dauerhaftes Online-Therapieangebot für Erwachsene mit problematischer Internet-, Gaming- oder Smartphonenutzung. Das Programm unterstützt Betroffene bei der Verhaltensänderung.
Mini-Muskeln helfen bei der Erforschung von Krankheiten
Ein neues Laborsystem am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil züchtet dreidimensionale Muskelorganoide. Mit diesen Miniaturmodellen testen Forschende neue Therapien gegen seltene neuromuskuläre Erkrankungen.
Bochumer Universitätsmedizin gehört zu den Vorreitern der CAR-T-Zelltherapie bei Myasthenia gravis. Neue Langzeitdaten zeigen, dass die einmalige Behandlung bei untersuchten Patientinnen und Patienten über Jahre wirken kann.
PD Dr. Felix Kleefeld erhält den Felix-Jerusalem-Preis 2026 für seine Forschung zur Einschlusskörpermyositis. Seine Ergebnisse zeigen frühe Mitochondrienschäden und eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung.