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Eine Person gibt Daten in einen Computer ein
© RUB, Marquard

Neues von der Medizinischen Fakultät in Bochum

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Pressemitteilungen der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

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Nachrichten

Kreisförmige Infografik mit den empfohlenen Untersuchungen beim Allan-Herndon-Dudley-Syndrom. Dargestellt sind allgemeine, neurologische, neuropsychologische, endokrinologische, kardiologische sowie muskuloskelettale Untersuchungen einschließlich der empfohlenen Untersuchungsintervalle.

Neue Empfehlungen zum Allan-Herndon-Dudley-Syndrom

Forschung

Eine internationale Leitlinie soll die Diagnose und Behandlung des Allan-Herndon-Dudley-Syndroms verbessern. Forschende haben aktuelle Erkenntnisse zusammengeführt und geben Empfehlungen für eine bessere Versorgung der Betroffenen.

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Eine Person mit blauen Laborhandschuhen hält ein kleines rundes Plättchen für ein Zellkulturmodell zur Erforschung des Knochenstoffwechsels.
© RUB, Marquard

Knochen und Implantate im Chipmodell erforschen

Forschung

Ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum entwickelt 3D-gedruckte Chips, um die Wechselwirkung von Knochenzellen und Implantatmaterialien realitätsnah zu untersuchen. Die Methode soll neue Erkenntnisse für langlebigere Implantate liefern und zugleich dazu beitragen, Tierversuche zu reduzieren.

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Wenn Webseiten automatisch unwiderstehlich anziehen

Forschung

Warum übt das Internet auf manche Menschen eine so starke Anziehung aus? Eine internationale Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Martin Diers von der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass Personen mit problematischer Internetnutzung deutlich stärker auf suchtrelevante Reize reagieren – oft unbewusst. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise darauf, wie Risikogruppen erkannt und neue Trainingsansätze für den Umgang mit digitalen Versuchungen entwickelt werden können.

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Was hinter erblichen Herz-Rhythmus-Störungen steckt

Forschung

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum hat neue pathophysiologische Mechanismen des Short-QT-Syndroms aufgeklärt. Im Fokus stehen Mutationen im SLC4A3-Gen, die über eine Erhöhung des intrazellulären pH-Werts zu veränderten Ionenströmen und einer verkürzten Aktionspotenzialdauer führen. Die Studie zeigt, wie diese Veränderungen Arrhythmien begünstigen und liefert zugleich Hinweise auf potenziell wirksame, personalisierte Therapieansätze mit etablierten Antiarrhythmika. Veröffentlicht im European Heart Journal, tragen die Ergebnisse wesentlich zum molekularen Verständnis dieser seltenen, aber lebensbedrohlichen Erkrankung bei.

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CRISPR-System hemmt Hepatitis-E-Virus

Forschung

Ein Team der Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie sich das Hepatitis-E-Virus mit modernster CRISPR-Technologie gezielt ausbremsen lässt: In Zellkultur konnte ein RNA-spezifisches CRISPR/Cas13d-System die Virusvermehrung deutlich reduzieren ohne die Wirtszellen zu schädigen. Besonders relevant für die Medizin: Bereits wenige gezielt designte crRNAs reichen aus, um ein breites Spektrum viraler Varianten abzudecken. Die in JHEP Reports veröffentlichten Ergebnisse liefern damit einen vielversprechenden Machbarkeitsnachweis für CRISPR-basierte antivirale Therapien ein Ansatz, der langfristig neue Optionen gegen bislang schwer behandelbare Virusinfektionen wie Hepatitis E eröffnen könnte.

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