Neues von der Medizinischen Fakultät in Bochum
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Pressemitteilungen der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
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Nachrichten
Neue Hirnveränderungen bei seltener Muskelerkrankung entdeckt
Ein Bochumer Forschungsteam hat erstmals eine Vergrößerung des Plexus choroideus bei Menschen mit Myotoner Dystrophie nachgewiesen. Die Ergebnisse liefern neue Hinweise auf mögliche Krankheitsmechanismen im Gehirn.
Organoide helfen, wirksame Krebsmedikamente zu finden
Bochumer Forschende lassen Organoide aus patienteneigenen Bauchspeicheldrüsenkrebszellen wachsen, um die Wirkung von Krebsmedikamenten zu testen. Die tiefgekühlten Zelllinien könnten künftig personalisierte Therapien ermöglichen und Tierversuche reduzieren.
Neues Graduiertenkolleg erforscht die Phasen einer Sepsis
Wie entsteht eine Sepsis, warum verläuft sie bei manchen Menschen besonders schwer und welche Spätfolgen bleiben? Am Graute-Oppermann-Graduiertenkolleg untersuchen 17 Promovierende diese Fragen gemeinsam. Auch Forschenden der Ruhr-Universität Bochum sind daran beteiligt.
Wie gesund ist moderater Alkoholkonsum wirklich?
Gilt moderater Alkoholkonsum wirklich als herzschützend? Forschende der Ruhr-Universität Bochum zeigen, dass angebliche positive Effekte meist auf methodischen Schwächen und Verzerrungen beruhen.
Wie Furcht die Schmerzwahrnehmung beeinflusst
Hanna Öhlmann wird für ihre Arbeit zur Schmerzwahrnehmung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen von der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) ausgezeichnet.
Mini-Muskeln helfen bei der Erforschung von Krankheiten
Ein neues Laborsystem am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil züchtet dreidimensionale Muskelorganoide. Mit diesen Miniaturmodellen testen Forschende neue Therapien gegen seltene neuromuskuläre Erkrankungen.
CAR-T-Zelltherapie zeigt Langzeitwirkung bei Myasthenia gravis
Bochumer Universitätsmedizin gehört zu den Vorreitern der CAR-T-Zelltherapie bei Myasthenia gravis. Neue Langzeitdaten zeigen, dass die einmalige Behandlung bei untersuchten Patientinnen und Patienten über Jahre wirken kann.
Forschung zu seltener Muskelerkrankung ausgezeichnet
PD Dr. Felix Kleefeld erhält den Felix-Jerusalem-Preis 2026 für seine Forschung zur Einschlusskörpermyositis. Seine Ergebnisse zeigen frühe Mitochondrienschäden und eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung.
Warum das Hepatitis-E-Virus keine Mäuse infizieren kann
Forschende der Ruhr-Universität Bochum um die Abteilung Molekulare und Medizinische Virologie haben untersucht, warum Hepatitis-E-Viren Mäuse nicht infizieren können. Die Ergebnisse zeigen, welche zellulären Faktoren die Übertragung zwischen Arten begrenzen.
Melanom-Forschung stärkt personalisierte Immuntherapie
Ein Forschungsprojekt von Dr. Christina Scheel untersucht, wie sich Melanomzellen dem Immunsystem entziehen und warum Immuntherapien nicht bei allen wirken. Ziel ist ein Test, der Therapieerfolge besser vorhersagt und individuellere Behandlungen ermöglicht.
Alzheimer-Biomarker p-tau217 zeigt frühe Schwächen
Der Biomarker p-tau217 gilt als vielversprechend für die Alzheimer-Früherkennung, zeigt jedoch in präklinischen Stadien überraschend geringe Aussagekraft. Die Studie um Prof. Dr. Gerwert stellt etablierte Annahmen infrage und könnte die Entwicklung künftiger Diagnostik beeinflussen.
Muskelorganoide ermöglichen neue Einblicke in Muskelerkrankungen
Forschende in Bochum entwickeln Muskelorganoide, die menschliches Muskelgewebe realistisch nachbilden. Sie eröffnen neue Möglichkeiten, Krankheiten besser zu verstehen und Therapien gezielt zu testen – ein wichtiger Schritt für personalisierte Medizin.