Veranstaltungen

 
NRW auf dem Weg zur Parität
20.09.2019 in Bochum
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
„NRW auf dem Weg zur Parität“ heißt eine Veranstaltung, die am 20. September 2019, 10.30.-16.00 Uhr, in Bochum stattfinden wird und sich der Frage widmet, wie - 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts - die politische Teilhabe von Frauen in NRW verbessert werden kann.
Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Gleichstellungsstellen der Städte Bochum und Dortmund, der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten NRW (LAG), Ver.di NRW, der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., dem Deutschen Frauenrat und dem Marie Jahoda Center für internationale Geschlechterforschung der Ruhr-Universität Bochum.
 
 
 
 Technik – Medien – Geschlecht revisited: Die Bedeutung von Gender in digitalisierten Medienwelten
Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“,  02. bis 04.10.2019 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Die Auseinandersetzung mit Technik und Technologien hat eine lange Tradition in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Aktuell wird sie im Kontext von Digitalisierung, Datafizierung und Automatisierung der Medienkommunikation wiederentdeckt und rückt zunehmend in den Mittelpunkt fachlicher Debatten. Vor allem die enge Verzahnung medientechnologischer und ökonomischer Dynamiken, die damit verbundenen Innovationskräfte und das Aufkommen immer neuer Medientechnologien tragen dazu bei, dass die Rolle technischer Artefakte und Prozesse in der Medienkommunikation gegenwärtig neu zu verhandeln ist. Geschlecht spielt dabei als Kategorie, die über Partizipation, Aneignungsweisen und gesellschaftliche Relevanz medientechnologischer Neuheiten mitbestimmt, eine zentrale Rolle.
 
 
 
 
Online-Trainingsmodule für gendersensible Gesundheitsforschung
 
Das soziale und das biologische Geschlecht beeinflussen das individuelle Risiko für Erkrankungen, die Wirkung von Arzneien und die Zahl der Arztbesuche. In der Gesundheitsforschung wird die Genderdimension von Forschung deshalb nicht mehr in Frage gestellt. Effekte, die sich auf das soziale oder biologische Geschlecht von Probanden, Versuchstieren und Zellen zurückführen lassen, müssen identifiziert werden, damit Forschung als exzellent gelten kann. Drei neue Online-Trainingsmodule des kanadischen "Institute of Gender and Health" helfen dabei, das eigene Wissen zum Thema gendersensibles Forschungsdesign zu testen und zu verbessern.
 

Kontakt

Prof. Dr. Katrin Marcus
Raum: ZKF 1.055
Telefon: +49(0)234-32-28444
gleichstellung-medizin@rub.de